Samstag, 12. August 2017

Besuch im Waldgarten...

Bei einem Streifzug durch den Garten, entdeckte ich neulich aus dem Augenwinkel ein rotbräunliches 'Etwas'. Als ich mich umdrehte, sah ich an unseren Grenzwällen ein friedlich grasendes Reh entlang streichen.
Auf leisen Sohlen und ohne ruckartige Bewegung holte ich schnell meine Kamera, um  diesen seltenen Anblick  festzuhalten.
Hätte ich es in meinen Blumenrabatten entdeckt, hätte ich es bestimmt verscheucht...
So nah wie möglich, ging ich hinter einem Gebüsch in Stellung...


Der Kopf hebt sich; hatte es mich bemerkt? Ich blieb ganz still stehen...
...aber es streifte weiter.
...ist da doch etwas? 

Immer, wenn es in meine Richtung blickte, blieb ich ganz still stehen...
 ...aber es war immer wachsam!





...vielleicht gibt's auf der anderen Seite noch etwas anderes zu fressen?

...ein letzter Bick und es war mit einem Sprung auf der anderen Seite.
(Das Foto davon war leider nicht gelungen)


Das war diese Woche mein 
und ich verlinke es zu 
Loretta & Wolfgang

Ein schönes und hoffentlich sonniges Wochenende
wünscht euch
Christiane



Dienstag, 8. August 2017

Der Lorbeer wächst und gedeiht...

...die Umpflanzaktion ist ihm gut bekommen; er hat sich prächtig entwickelt.



Er hat viele neue Triebe und ist dicht belaubt. Seine Blätter sehen kräftig und gesund aus. In der Höhe überragt er mich jetzt schon.
Streift man ihn im Vorbeigehen, verströmt er einen herrlichen Duft . Im Herbst bekommt er dann wieder einen kleinen Formschnitt.

Im März sah er noch so aus:





Ich spreche hier von dem Gewürz- bzw. Küchenlorbeer (andere Lorbeerarten sind giftig)!
Man kann ihn
vielseitig verwenden, wie z.B. in der Küche zum 

Würzen, medizinisch als Tee und im Haus als Dekoration.
Er ist ein dicht belaubter Strauch oder  Baum mit kleinen, zartgelben Blüten im Frühjahr. Meiner hat bis jetzt noch nie geblüht.
Als Kübelpflanze kann er 1 - 2 Meter  hoch werden, im Freien in mediterranem  Klima bis zu 20 m!


Wir sind durch ein "Risotto-Rezept" auf den Lorbeerstrauch aufmerksam geworden.  Die Autorin beschreibt darin, wieviel besser die Gerichte mit frischen Blättern schmecken. Das wollten wir ausprobieren.

(Das Rezept findet ihr am Ende des Post's)

Dafür wurde im Mai 2010 ein kleiner Lorbeerstrauch angeschafft



und im März 2011 kam noch ein zweiter dazu, der aber schon wesentlich größer war.


Die nächsten Jahre durfte der eine weiterwachsen und der andere wurde im Herbst immer wieder ein Stück zurück geschnitten, bis sie 2014 ungefähr die gleiche Höhe hatten.


Der Lorbeer bevorzugt einen sonnigen, windgeschützten Standort und der Boden sollte nährstoffreich, feucht und gut wasserdurchlässig sein.
Durch Stecklinge kann man ihn vermehren und die Blätter sind jederzeit zu ernten. Man sollte sie zum Würzen
unbedingt frisch verwenden.



In der Küche sind sie Bestandteil des Bouquet garni und geben Suppen, Soßen und Marinaden, Currygerichten und gedünstetem Fisch eine besondere Note. Vor dem Servieren werden die Blätter entfernt.
Zur Aufbewahrung werden sie getrocknet. 

















Man  kann sie für Dekozwecke verwenden oder für bessere Raumluft, die Zweige aufhängen oder als Kranz binden.
Lorbeerkränze (Laurus nobilis) waren seit dem Altertum Symbol für Ruhm und  Ehre im Sport  und der Wissenschaft. Noch heute sind auf Sporttrophäen Lorbeerkränze abgebildet.

Und hier jetzt das Rezept für das:
Risotto mit Lorbeerblättern und Parmesan

(für 6-8 Personen)
1 1/4 l Gemüsebrühe oder Hühnerbouillon
60 g  ungesalzene Butter
2 EL Olivenöl extra vergine
1 Schalotte, fein gehackt
4 Lorbeerblätter, vorzugsweise frisch!
Meersalz nach Geschmack
400 g Arborio-Reis
1/8 l fruchtiger Weißwein (wie z.B. ein Vernaccia di San Gimignano)
50 g frisch geriebener Parmesan
sowie eine extra Portion, die man getrennt serviert.

1. Die Brühe in einem großen Topf erhitzen und leise köcheln lassen, während man den Risotto zubereitet.

2. Die Hälfte der Butter, Öl, Schalotte, Lorbeerblätter und Salz bei mäßiger Hitze in einem großen Topf mit dickem Boden miteinander vermischen. Etwa drei Minuten unter Umrühren garen, bis die Schalotte weich und glasig ist; nicht braun werden lassen! Den Reis hinzufügen und etwa ein bis zwei Minuten rühren, bis er gut mit dem Fett überzogen, glänzend und leicht durchscheinend ist.
(Dieser Schritt macht den Unterschied zwischen Risotto und gutem Risotto aus: Die Hitze und das Fett sorgen dafür, dass die Reiskörner nicht miteinander verkleben können, wodurch letztlich die körnige Konsistenz entsteht).

3. Wenn der Reis zu glänzen beginnt und glasig wird, den Wein dazugeben. Ein bis zwei Minuten unter ständigem Rühren garen, bis der Reis den Wein weitgehend aufgesogen hat. Einen Schöpflöffel der kochenden Brühe hinzugeben und gleichmäßig rühren, bis der Reis die ganze Flüssigkeit aufgenommen hat. Die Hitze so anpassen, dass der Reis stets leise köchelt.
Er soll langsam garen und muss immer ganz leicht mit Brühe bedeckt sein. Weiter schöpflöffelweise warme Brühe  unter häufigem Umrühren und regelmäßigem Abschmecken hinzufügen, bis der Reis gar ist. Der Risotto muss eine cremige, porridgeartige Konsistenz  haben.

4. Den Topf vom Feuer nehmen und die restliche Butter und den Parmesan hineingeben. Zugedeckt abseits vom Feuer, zwei Minuten ruhen lassen, damit sich die Aromen mischen können. Abschmecken und die Lorbeerblätter entfernen. Den Reis in einer vorgewärmten Schüssel servieren und extra Parmesan dazu reichen.

Dazu passt ein blaßgoldener Vernaccia aus dem Hügelstädtchen San Gimignano.

Wer es ausprobieren möchte, wünsche ich gutes Gelingen.

Bis bald grüßt euch
Christiane





Dienstag, 1. August 2017

Die Sonne bringt es jetzt an den Tag...



Nach dem vielen Regen in den letzten zwei Wochen, beginnen im Waldgarten nun die 'Aufräum-Arbeiten'.  Viele Blüten sind dahin und müssen abgeschnitten werden.
Aus allen Fugen sprießt jetzt das Unkraut...

...das muss demnächst auch mal wieder entfernt werden.

Die Dahlien im Topf, die dieses Jahr besonders viele Knospen entwickelt haben,
lassen ihre Blütenblätter fallen.


Die Kapuzinerkresse sieht jetzt auch nicht mehr schön aus; vergilbte, matschige Blätter und Blüten.


Sie hat aber schon viele Samenkapseln angesetzt
(meine Ernte für's nächste Jahr)
Sie wird umziehen an einen Ort, wo sie nicht so auffällt und ihre Samen ausreifen können.

Überall sprießt der "Nachwuchs" aus dem Boden...

Eiche

Eberesche

Wildkirsche
Birke

Lärche
Serbische Fichte
Auch die Pilze sprießen schon...

...und der Lavendel blüht jetzt auch!

Der Juli ist ein Monat,
in dem ich kaum im Garten arbeite. Entweder ist es zu heiß, dass man sich nicht bewegen mag (aber gegossen werden, muss dann abends natürlich trotzdem), oder es ist zu feucht, so wie in diesem Jahr, dass man kaum 'rausgehen kann!
Irgendwie fühlt man sich dieses Jahr um den Sommer betrogen...

Wenn es das Wetter zulässt, liege ich dann lieber im Liegestuhl und genieße den Anblick des Gartens. Bei kleinen Rundgängen mache ich dann Fotos und Notizen für die evtl. Gestaltung  im nächsten Jahr.



"Die Natur hat lieber jemanden, der sich mit 
mit einem fruchtbaren Garteneinfall aus der Hängematte erhebt,
als jemanden, der den ganzen Tag ohne Einfall im Garten umherrast."      
Karl Foerster (1874-1970)


Es grüßt euch
Christiane









Montag, 31. Juli 2017

MakroMontag 16/17

Montags zeige ich euch hier meine Makro-bzw. Nahaufnahmen

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'Kolkwitzie' oder auch 'Perlmuttstrauch'
(Kolkwitzia amabilis)



Jetzt zeigt sie ihre Fruchtstände mit den borstigen "Diasporen"
 (der botanische Sammelbegriff für verbreitungsfördernde Einheiten wie Samen, Früchte etc.)



(Die borstigen Diasporen sind hier sogar als Schattenwurf auf einem Blatt zu erkennen)


Ihr Blütenstand im Frühsommer
(Foto aus meinem Archiv)

Und auch im Winter unter Raureif schön anzusehen...
(ebenfalls ein Foto aus meinem Archiv)



Ich wünsche euch einen guten Wochenstart!
Mit lieben Grüßen


Christiane


Mittwoch, 12. Juli 2017

"Tropfenfänger"...

Nach einer Regennacht, ging ich am Morgen mit der Kamera auf "Tropfenfang". Die Pflanzen und Blumen wurden vom vielen Regenwasser teilweise auf den Boden gedrückt und die Sonne, die jetzt hervor kam, brachte alles zum Glitzern!


Montag, 10. Juli 2017

Backen à la française...

Heute mal nichts aus dem Garten oder der Natur, sondern aus der Küche. Draußen regnet es Bindfäden und das Thermometer zeigt nur 16°C an! 
Eine gute Gelegenheit, mal wieder zu backen. Vor einiger Zeit suchte ich nach Rezepten für 'Macarons' (in meinen alten Büchern konnte ich nichts finden) und entdeckte den Blog "Französisch Kochen.de" von Aurélie Bastian, in dem auch französisches Gebäck präsentiert wird. Ihre Rezepte hat sie in vier Büchern verewigt; u.a. auch das Buch "Französisch Backen". 


Donnerstag, 6. Juli 2017

Ein Sommertag im Waldgarten

Seit Tagen wird im Radio angekündigt, dass es heute am Donnerstag einen richtig schönen Sommertag geben soll; mit Temperaturen bis 28° C! Es ist ein schöner Sommertag, aber hier zeigt das Thermometer mal eben 23° an!
Aber sehr angenehm, nach dem vielen Regen. Ich mag die ganz heißen Temperaturen sowieso nicht so gerne!"
Nachdem ein paar 'schnöde' Hausarbeiten (Wäsche waschen und Bügeln) erledigt sind, sitze ich jetzt auf der Terrasse im Liegestuhl und genieße den Sommertag. 


Der Platz wird von der Wein-Pergola beschattet, so dass man es hier gut aushält.

Montag, 3. Juli 2017

MakroMontag 15/17

Montags zeige ich euch hier meine Makro-bzw. Nahaufnahmen

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Wiesenblumen vom Wegesrand

Klatschmohn (Papaver rhoeas)
und
Rainfarn (Tanacetum vulgare) mit Marienkäfer



Verlinkt mit MacroMonday2



Ich wünsche euch einen guten Wochenstart!
Mit lieben Grüßen


Christiane





Sonntag, 2. Juli 2017

Eine Vogelgeschichte...

Vor zwei Tagen habe ich euch hier über den "Drossel-Nachwuchs" berichtet. Jetzt ist mir zufällig dieses Buch "Im Herzen des Tals" wieder in die Hände 'gefallen':


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